Stimmt die Balance (noch)?
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Stimmt die Balance (noch)?

Alles auf Grün: Der Trend zur Nachhaltigkeit hat unseren Lifestyle in den letzten Jahren deutlich geprägt. Wir trennen unseren Müll, kaufen Bio-Produkte, verurteilen Massentierhaltung und vertrauen immer öfter der Naturheilkunde. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind zu neuen Werten und Zielen geworden. Wir sind also auf einem wirklich guten Weg zu einem bewussteren Leben. Um konsequent auf diesem zu bleiben muss man allerdings manchmal die Route wieder neu definieren. Es gibt einfach zu viele Ablenkungen am Wegesrand. Zum Beispiel die Dönerbude an der Ecke... Der Versuchung ein Mal nachzugeben ist an sich nicht schlimm. Bewusst zu leben bedeutet ja nicht, ein völlig spaßbefreites Dasein zu zelebrieren. Wer sich allerdings für mehr Nachhaltigkeit im Alltag entschieden hat sollte das Ziel nicht allzu oft aus den Augen verlieren.. Hier eine Mini-Checkliste zur Erinnerung:

Keine Plastiktüten mehr verwenden. Ja, wir wissen es: Plastik ist Gift für die Umwelt. Aber irgendwie landet der Wocheneinkauf dann doch wieder in den bunten Tüten, deren wichtigster Rohstoff Erdöl ist. Im günstigsten Fall finden Plastikbeutel jeglicher Größe den Weg zum Recycling. Viel zu oft landen sie aber direkt in der Natur, wo sie biologisch nicht abgebaut werden können und jahrhundertelang im Kreislauf bleiben. Also: Besser den 70er Jahre-Spruch neu aktivieren und „Jute statt Plastik“ verwenden. Geht einfach und tut viel für die Umwelt.

Verpackungsmüll vermeiden. Bleiben wir im Supermarkt: Obst- und Gemüsesorten dürfen gerne ohne Plastikfolie abgewogen werden und in Ihren Einkaufskorb wandern. Zerbrechliches für den Transport in Papier zu wickeln ist ok, aber muss das ganze noch mit Klebefilm fixiert werden? Nein! Der Überlegung was wie verpackt sein muss lohnt sich wirklich. Viel zu oft sind die Dinge, die wir mit nach Hause nehmen unnötig gesichert und verwahrt.

Fairtrade-Produkte kaufen. Wie war das gleich? Ach ja, stimmt: Wer sich für Waren mit dem Fairtrade-Siegel entscheidet, unterstützt die gerechte Behandlung und Entlohnung von Kleinbauern und Arbeiter auf Plantagen, die Einhaltung eines Mindestpreises für die produzierten Waren und die kontrollierte Wahrung von Umweltstandards. Das macht wirklich Sinn!

Sport treiben. Das hilft der Umwelt? Ja! Wer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fährt oder Treppen steigt statt den Aufzug zu benutzen, trainiert nicht nur seinen Körper sondern spart auch Energie und damit wichtige Rohstoffe.

Sparsamkeit zelebrieren. Die Restwärme auf der Kochplatte nutzen, Duschen statt Baden, Elektrogeräte nicht im Stand-by-Modus zu lassen – all das hat nichts mit Geiz zu tun. Es senkt den individuellen und oft unnötigen Energieverbrauch.

Nachfragen was drin ist. Ist das Fleisch im Burger wirklich Bio? Kommen die Eier für das Frühstück aus der Region? Und  ist im hausgemachten Smoothie saisonales Obst? Auch wenn Sie nicht zu Hause sind entscheiden nur Sie, was auf Ihrem Teller kommt oder in Ihrem Glas ist!

Es sind oft die kleinen Alltagsdinge durch die wir Großes bewirken können. Und wenn wir uns daran gewöhnt haben können wir die nächsten Schritte angehen – wenn wir wollen. Zum Beispiel darüber nachdenken ob wir vegetarisch oder sogar vegan leben wollen um der Massentierhaltung ein Ende zu setzen. Was auch immer ohne Zwang und aus freiem Willen geschieht ist gut für Sie und die Welt.

Foto: Victor Tongdee/Shutterstock.com

©LaMagonda, 2015

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