Gefangen in der eigenen Gedankenwelt?
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Gefangen in der eigenen Gedankenwelt?

Egal ob es um die Liebe, den Job oder auch ein neues, schlankes Ich geht: Vieles von dem, was für uns zu einem erfüllten und zufriedenen Leben gehört, erreichen wir nicht. Nicht etwa, weil wir es nicht könnten. Vielmehr halten uns innere Glaubenssätze davor zurück, unsere Visionen in die Tat umzusetzen. Hier sind die Top 7 der inneren Abwehr-Sätze, von denen Ihnen vielleicht der eine oder andere bekannt vorkommt. Falls ja: Die Erkenntnis, dass diese Sätze nicht der Wahrheit entsprechen, ist schon der erste Schritt, um die lästigen Stimmen im Kopf zum Schweigen zu bringen.

Ich kann das nicht.

Einer der häufigsten Gründe warum wir scheitern ist, dass wir uns nicht genug zutrauen. Dabei ist der Zweifel an den eigenen Fähigkeiten nur bei zu hoch gesteckten und unrealistischen Zielen angebracht. Wer in der Schule schon keine Lust hatte die Newtonschen Gesetze zu lernen, sollte sich wahrscheinlich nicht auf die Bühne der Nobelpreisverleihung in Physik träumen. Aber eine liebevolle Beziehung, die verdiente Karriere oder eine Kleidergröße weniger kann jeder erreichen. Das „Ich kann das nicht.“ oder „Ich bin nicht gut genug, um es zu schaffen.“ ist nur eine innere Stimme, aus der die Angst und manchmal sogar Trägheit spricht. Mangelndes Selbstvertrauen und zu wenig Energie sind die Ursachen, die Sie angehen können.

Ich könnte andere damit vor den Kopf stoßen.

Die Angst davor, was andere Menschen über uns denken ist ein evolutionäres Überbleibsel aus der Zeit, in der die Herde für das Überleben wichtig war. In der Steinzeit war man in einer Gruppe einfach besser aufgehoben wenn man dem Mammut begegnete. Heute sind Alleingänge weitaus weniger gefährlich. Das Einzige was wir auf freier Wildbahn treffen könnten, ist das eigene unverstellte Ich. Unter Umständen erschrecken wir uns davor ebenso wie vor dem steinzeitlichen Tier, aber die Begegnung wird sicherlich nicht mit einem tödlichen Kampf enden.

Ich habe es nicht verdient.

Wer sagt das? Genau, es ist nur Ihre innere Stimme. Lassen Sie sich nicht mehr von ihr einreden, Sie seien nicht wertvoll genug. Jeder Mensch ist wie eine Schatztruhe, in der sich eine strahlende Seele verbirgt.

Ich bin zu alt.

Einer der ärgerlichsten negativen Glaubenssätze. Denn Fakten sind immer überzeugend. Aber nicht immer passend. Denn wenn wir uns ein Ziel setzen, das außerhalb unserer biologischen Möglichkeiten liegt, hat die innere Stimme natürlich Recht. Hier hilft es dem Wunsch auf den Grund zugehen. Mit 50 noch (einmal) Mutter zu werden ist schwer machbar. Einem Kind zu helfen und sich um sein Leben und um seine Zukunft zu kümmern, geht dagegen immer. Zum Beispiel, mit einer Patenschaft oder im Ehrenamt. Auch für alle anderen Lebensbereiche gilt: Wenn der Wunsch nicht vom tatsächlichen Alter abhängt sind Sie immer so jung wie Sie sich fühlen.

Ich könnte scheitern.

Stimmt. Wenn Sie all die negativen Gedanken als Wahrheit betrachten ist das sogar ziemlich wahrscheinlich. Außerdem haben Sie nicht auf alles in Ihrem Umfeld Einfluss. Aber wenn Sie Ihre Glaubenssätze ändern, werden Sie schnell merken, dass sich auch Ihr Umfeld verändert. Und was hindert Sie dann noch daran, alles zu erreichen, was Sie wollen?

Ich habe schon alles versucht.

Wirklich? Ganz ehrlich? Alles?

Ich habe keine Zeit.

Je nach Lebensphase und äußeren Umständen kann mangelnde Zeit tatsächlich zu einem Problem werden. In den meisten Fällen ist Stress aber auch eine Frage des effektiven Zeitmanagements. Bevor Sie also das Handtuch werfen und diesem inneren Glaubenssatz folgen, lohnt es sich darüber nachzudenken, ob Sie zuerst einmal Ihr Leben neu organisieren können, um danach wieder neu durchzustarten. 

Foto: White Room/Shutterstock.com

©LaMagonda, 2015

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