Schutz und Pflege für sensible Winterhaut
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Schutz und Pflege für sensible Winterhaut

Gut gebräunt und mit einem strahlenden frischen Teint starten die meisten von uns in die kalte Jahreszeit. Doch trotz intensiver Reinigung und Pflege zeigen sich schon nach ein paar Wochen die ersten Symptome der typischen Winterhaut. Der Teint wirkt fahl und stumpf, Rötungen und Pickel tauchen auf und am Körper entstehen raue oder schuppige Stellen. Der Grund: Trockene Heizungsluft und Minusgrade entziehen der Haut Feuchtigkeit und ihre natürliche Schutzbarriere funktioniert nicht mehr richtig. Egal, ob Sie grundsätzlich sensible, robuste oder fettige Haut haben. Irgendwann ist es wie verhext, Sie cremen mehr und mehr und nichts scheint mehr einzuziehen. Ein Teufelskreislauf, den nur der Sommer beenden kann? Nein. Hier kommen die besten Tipps, wie Ihre Haut im Winter sanft und zart bleibt und im Frühling schon perfekt aussieht.

Ihr Pflegeprogramm für den Winter:

Grundsätzlich braucht jede Haut Fett und Feuchtigkeit, um elastisch und zart zu bleiben. Allerdings nicht immer zu gleichen Teilen. Reifere Haut hat andere Bedürfnisse, als junge Haut. Und auch die Witterung, Ernährung und Umwelteinflüsse haben einen Einfluss auf das Erscheinungsbild. Als größtes unserer Organe ist sie auch ein Spiegel unseres biologischen Ist-Zustands. Eine optimale dermatologische Analyse bekommen Sie natürlich von einem Arzt oder auch der Kosmetikerin. Aber Sie können auch selbst testen, woran es Ihrer Haut mangelt. Fehlt es an Feuchtigkeit sind die Schienbeine meist rau. Neben der Nase und auf den Wangen zeigen sich rote, juckende Stellen, die kaum noch Creme aufnehmen. Zu wenig Fett in den Hautschichten bewirkt, dass dazu noch kleine Entzündungen und schuppige Stellen auftreten. In beiden Fällen ist spätestens jetzt der Wechsel von normalen Duschgelen oder Seifenstücken zu rückfettenden Duschölen sinnvoll. Heißes Baden oder Duschen sollten Sie für die nächsten Wochen und Monate auch vermeiden, lauwarme Temperaturen verträgt Ihr Schutzmantel jetzt besser. Als Gesichtspflege können Sie je nach Typ aus Ihrer bevorzugten Marke die Variante mit dem höheren Wasser- oder Fettgehalt wählen. Oder Sie bitten Ihren Hautarzt um eine speziell auf Ihre Haut abgestimmte Creme.Der graue Teint entsteht übrigens auch durch die abgestorbenen Hautschüppchen, die sich auf der Oberfläche ablagern und sich über die Poren legen. Hier hilft ein sehr sanftes Peeling, am besten mit feinsten Schleifpartikeln, das aber maximal alle zwei Wochen zum Einsatz kommen darf. Als Leitfaden für Ihre Pflege können Sie einer einfachen Liste folgen:

Reinigungsmilch statt Waschgel.
Duschöl statt Duschgel.
Gesichtscreme und Bodylotion mit mehr Feuchtigkeits- oder Fettanteil, je nach Hauttyp.
Maximal alle zwei Wochen ein Peeling mit feinen Schleifpartikeln.

 

Die Vorbereitung auf den Frühling:

Gegen Ende des Winters können Sie den Abstand zwischen den Peelings langsam verringern. Verwenden Sie aber bitte weiterhin nur sehr feinkörnige Produkte. Zusätzlich können Sie beim Duschen immer einen echten Meerschwamm verwenden, der die Haut auf sanfte Weise von den Hornschüppchen befreit. Wenn es wieder wärmer wird reagiert jede Haut mit der vermehrten Produktion von Fett. Daher sollte die Tagescreme jetzt wieder weniger Öle und mehr Feuchtigkeit enthalten, die Nachtcreme darf dagegen noch eine Weile fetthaltig bleiben. Wenn die Haut nach dem Reinigen nicht mehr spannt oder juckt ist es Zeit den Pflege-Übergang abzuschließen.

Fotos: Artem an Victoria Popovy/Shutterstock.com

©LaMagonda, 2015

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