Lecker und gesund: Wie Basilikum, Bohnenkraut & Co. auf Körper und Seele wirken
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Lecker und gesund: Wie Basilikum, Bohnenkraut & Co. auf Körper und Seele wirken

Kräuter geben jedem Gericht ein feines Aroma und die passende Würze. Aber die pfanzlichen Geschmacksverstärker können noch viel mehr. Die 13 beliebtesten und welche Heilkräfte in ihnen stecken.

Basilikum

Wie es schmeckt: Würzig mit einem Hauch von Süße. Deshalb passt es zu herzhaften Tomatensoßen ebenso gut wie zu süßen Drinks oder Nachspeisen.

Was es kann: Basilikum ist neben Petersilie eine echte Vitaminbombe und ist daher gut für unser Immunsystem. Außerdem machen seine ätherischen Öle alle Gerichte bekömmlicher und unterstützen so die Verdauung.

Worauf man achten muss: Basilikum ist kein Kraut zum Mitköcheln. Es entfaltet seine Wirkung perfekt wenn es erst am Schluss über die Gerichte gegeben wird. 

Bohnenkraut

Wie es schmeckt: Pfeffrig und würzig. Passt gut zu Tomatensoßen, Gemüseeintöpfen und Hülsenfrüchten.

Was es kann: Macht Gerichte bekömmlicher und beruhigt den Magen.

Worauf man achten muss: Das Kraut muss von Anfang an lange in den Soßen oder im Wasser der Hülsenfrüchte köcheln, um seine geschmackliche und heilsame Kraft abgeben zu können.

Dill

Wie er schmeckt: Mild und süß. In manchen Gerichten erinnert der Geschmack an Lakritze. 

Was er kann: Dill wird manchmal auch Beruhigungskraut genannt, weil er Kopfschmerzen und Bauchweh lindern soll. 

Worauf man achten muss: Da die ätherisches Öle schnell verfliegen, immer erst kurz vor dem Anrichten oder Weiterverarbeiten in Soßen und Fischgerichten klein hacken und dazugeben.

Koriander

Wie er schmeckt: Leicht seifig mit einem Hauch von Zitrone.

Was er kann: In Asien wird das Kraut zur Heilung von Entzündungen und Stärkung der Abwehrkräfte verwendet.

Worauf man achten muss: Da das Kraut sehr schnell vergilbt und dann geschmacks- und wirkungsneutral wird sollte Koriander nicht lange im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kresse

Wie sie schmeckt: Nussig und scharf.

Was sie kann: Das Kraut ist ein idealer Lieferant für Vitamin C und Kalzium. Der Geschmack ist so intensiv, dass Kresse auch ohne Begleitung auf einem Butterbrot herrlich schmeckt!

Worauf man achten muss: Kresse sollte nie mitgekocht werden, da ihre Inhaltsstofe sonst verdampfen.

Liebstöckel

Wie er schmeckt: Salzig mit einer leichten bitteren Note. 

Was er kann: In der Antike galt des sogenannte „Maggikraut“ als Aphrodisiakum. Wissenschaftlich erwiesen ist die Wirkung allerdings nicht.

Worauf man achten muss: Liebstöckel wird erst als finale Würze über das Gericht gegeben. Frisch zerstampft kann es als Pesto verwendet werden.

Lorbeer

Wie er schmeckt: Leicht holzig mit süß-scharfer Note.

Was er kann: Den Magen beruhigen und den Appetit anregen. 

Worauf man achten muss: Die getrockneten Lorbeerblätter müssen von Beginn an in Soßen und Suppen mitgekocht werden. Nur dann geben sie ihr volles Aroma ab. Vor dem Servieren herausfischen!

Majoran

Wie er schmeckt: Salzig und herb.

Was er kann: Das Kraut wird zur Behandlung von Entzündungen eingesetzt. Es soll auch beruhigend wirken.  

Worauf man achten muss: Ebenso wie Lorbeer braucht Majoran eine längere Kochzeit, um seinen Geschmack abzugeben. Daher von Anfang an in Eintöpfe, Suppen und Soßen geben!

Oregano

Wie er schmeckt: Ähnlich wie Majoran mit einer leicht bitteren Note.

Was er kann: Lindert Entzündungen und Magen- Darmbeschwerden. Macht schwere Gerichte bekömmlicher.

Worauf man achten muss: Getrockneter Oregano würzt intensiver als die frischen Blätter. Muss die gesamte Kochzeit über mit im Topf brodeln.

Petersilie

Wie sie schmeckt: Leicht grasig und manchmal sogar scharf.

Was sie kann: Petersilie liefert Vitamin C und stärkt das Immunsystem. Die frischen Blätter können gekaut werden, um schlechten Atem zu bekämpfen.

Worauf man achten muss: Schmeckt am besten frisch über das Gericht gestreut. Kann aber auch bedenkenlos mitgeköchelt werden.

Rosmarin

Wie er schmeckt: Würzig und herb.

Was er kann: Soll den Kreislauf unterstützen und die Nerven beruhigen. 

Worauf man achten muss: Rosmarin gibt seine Geschmacksstoffe nur sehr zögerlich ab. Daher müssen ganze Zweige oder einzelne Nadeln lange mitgekocht werden. Über Ofenkartoffeln gegeben sollte Rosmarin zur Aroma-Unterstützung mit Öl benetzt sein. Trockene Zweige brennen sonst an.

Salbei

Wie er schmeckt: Fruchtig und bitterscharf zugleich. Ältere Blätter können seifig schmecken.

Was er kann: Wirkt entzündungshemmend, lindert Atemwegserkrankungen und beruhigt die Nerven.

Worauf man achten muss: Salbei kann fritiert, gekocht oder roh gegessen werden. Je nach Zubereitungsart variiert der Geschmack dann von süßlich über bitter zu scharf. Als Würze in einer Soße wird es erst gegen Ende der Kochzeit beigegeben.

Foto: JPC-PROD/Shutterstock.com

 ©LaMagonda, 2015

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