Keine Angst vor Bazillen, Bakterien & Co.!
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Keine Angst vor Bazillen, Bakterien & Co.!

Um den Winter ohne Husten und Schnupfen zu überstehen haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie tragen monatelang einen Mundschutz, um sich vor Erregern zu schützen oder Sie stärken Ihr Immunsystem. Die Stoffmaske vor dem Gesicht hilft tatsächlich, das Einatmen von Krankheitskeimen aus der Luft zu vermeiden. Die gesündere Variante ist aber die Mobilisierung Ihrer Abwehrkräfte. Diese Strategien helfen dabei:

Besser essen Damit Ihr Körper die Krankheitserreger perfekt abwehren kann braucht er Spurenelemente wie Selen, Zink und Jod. Selen ist in beispielsweise in Weizenkeimen, Milchprodukten oder Brokkoli enthalten. Zink findet sich in magerem Rindfleisch, Milch, Vollkornprodukten, Nüssen und Kürbiskernen. Und Jod liefert die Natur Ihnen in Form von Eiern, Meeresfischen, Artischocken, Knoblauch oder Kohl.

Besonders wichtig ist auch die Aufnahme von Vitaminen. Vitamin A und Beta-Carotin fördern den Aufbau von Schleimhäuten und helfen daher bei der Abwehr von Infekten. Vitamin C ist in Obst und Gemüse enthalten, besonders in Zitrusfrüchten, Paprika und Kohl. Perfekt abdecken können Sie Ihren Tagesbedarf an gesunden Nahrungsmitteln durch einen Green Smoothie.

Mehr trinken Auch wenn wir im Winter kaum schwitzen und daher weniger durstig sind braucht der Körper ein bis zwei Liter Flüssigkeit am Tag, um die Nasen- und Rachenschleimhäute vor dem Austrocknen zu schützen. Alkohol dagegen sollten Sie meiden. Wissenschaftler der Universität von Massachusetts haben herausgefunden, dass Bier, Wein und Hochprozentiges  das Immunsystem schwächt, indem es die Produktion des Botenstoffs Interferon-gamma herabsetzt. Dieses wiederum ist für die Abwehr von Viren besonders wichtig.

Den Kreislauf ankurbeln Spaziergänge, eine Schneeballschlacht oder Schlittschuhlaufen: Auch im Winter gibt es viele gute Gründe nach Draußen zu gehen. Es muss nicht ein anstrengendes Sportprogramm sein. Ein bisschen regelmäßige Bewegung an der frischen Luft reicht schon aus, um die Zahl der Antikörper im Blut und damit Ihre Abwehrkraft zu steigern.

Ausreichend schlafen Sieben Stunden pro Nacht sind im Durchschnitt optimal. Diese Zeit brauchen Körper und Geist, um sich zu erholen und neue Kraft für den Alltag zu tanken. Zu  wenig Schlaf erhöht die Anfälligkeit der Psyche für Stresserscheinungen. Eine davon ist, dass der Körper vermehrt Kortisol ausschüttet, das wiederum das Immunsystem unterdrückt.

Die Hände öfter waschen Keime werden besonders häufig durch Händeschütteln übertragen. Dort können sie noch keinen Schaden anrichten. Wenn Sie sich danach allerdings ins Gesicht fassen, sich die Augen reiben oder an der Nase kratzen, ist der Erreger auf dem Weg in Ihren Organismus. Mehrmals täglich die Hände waschen hilft dabei dieses Riskio zu verringern. Flüssige Desinfektionsmittel sind ebenfalls praktisch, sollten aber nur eine Alternative sein.

Foto: Seanika/Shutterstock.com

©LaMagonda, 2014

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