Das Geheimnis der Chakren: Die sieben Tore zur Gesundheit
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Das Geheimnis der Chakren: Die sieben Tore zur Gesundheit

„Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben“, heißt es in den Veden, einer der ältesten, in Sanskrit verfassten Schriften der Menschheit. Der Körper des Menschen ist in der indischen Philosophie Abbild dieses Lebens und gemachter Erfahrungen. Und die Tore dazu sind die sieben Chakren: Energiezentren, aber eigentlich bündelnde Quellen im Körper.

Der Begriff Chakra kommt aus der indischen Lehre und wird wörtlich mit Rad oder Kreis übersetzt. Das Chakra-Symbol wird auch in Form einer Lotosblüte dargestellt und bezeichnet im Hinduismus Energiezentren deren wichtigste Punkte sich in der senkrechten Mittelachse des Körpers befinden. Zwischen dem untersten und dem obersten Chakra besteht eine energetische Verbindung, die Kundalini genannt wird. Sie verbinden den Körper über Energiekanäle mit dem Energiekörper oder Astralleib, der Energien und Schwingungen aufnimmt, die uns sowohl positiv, als auch negativ beeinflussen können. Alle äußeren Einflüsse werden vom Menschen als Informationen gesammelt und von den Chakren als Impluse an Drüsen, Nerven oder Organzellen weiter geleitet.

Die Kraft des Chi

Durch die Chakren fließt die kosmische und göttliche Lebensenergie (Chi). Die Wirbel der Chakren drehen diese abwechselnd links und rechts herum, bei Männern und Frauen gegengleich. Sind alle Chakren frei von Blockaden, so kann die Energie harmonisch fließen und der Mensch befindet sich im Gleichgewicht. Ist ein Chakra und damit die entsprechende Körperregion oder -funktion gestört, so kann dies zu Krankheiten führen, die oft ganzheitlich behandelbar sind: Verstopfung, Herzschmerzen, Depressionen oder Hautkrankheiten. Die ayurvedische Medizin analysiert die Energie anhand von Chakrenuntersuchungen und harmonisiert sie durch Chakrenbehandlung. Durch das Leben nach dem Ayurveda (gesundes Essen und Leben, sanfte Bewegung, Massage, Einkehr bzw. Meditation) kann sich der Mensch aber vor allem auch selbst reinigen und re-energetisieren. Dann drehen sich die Wirbelenergien der Chakren wieder, und wir sind gesund.

In Europa ging das Chakrenwissen mit der Christianisierung verloren und konnte sich kaum weiterentwickelt, sodass wir auf Methoden der östlichen Kulturen zugreifen, um uns zu heilen (traditionelle Chinesische Medizin oder Yoga.) Auch die Schulmedizin hat die Chakrenbehandlung aufgegriffen, ein wichtiges Beispiel ist die Impfung (= Gabe von Mikroben oder Viren als Reaktionsmittel, wenn Antibiotika nicht wirken.)

Welches sind die sieben Chakren?

Man unterscheidet:

1. Das Wurzelchakra. Es befindet sich unter dem Beckenboden und wird der Stabilität, der Verdauung, den Funktionen der Zähne und der Blutbildung zugeordnet. Aufgrund seiner Schwingungsfrequenz wird ihm die Farbe Rot zugeordnet.

2. Das Sakral- oder auch Bauchnabelchakra unterhalb des Nabels. Es spiegelt das Sexualverhalten des Menschen, die emotionale Ebene, ihm ist die Farbe Orange zugeordnet.

3. Das Milzchakra sitzt am Solar Plexus und reguliert die Energien, die Psyche und das Selbstbewusstsein, seine Frequenz stellt sich Gelb dar.

4. Das Herzchakra (Brustchakra) regelt die Herz-, Kreislauf- und Lungen-, sowie die Hautfunktionen und ist als Grün beschrieben.

5. Das Hals- oder Kehlchakra befindet sich an der Halswirbelsäule. Es beeinflusst Kommunikation und Wahrheitsfindung, Kiefer, Kehlkopf, Speise- und Luftröhre sowie den sprachlichen Ausdruck und wird als Blau beschrieben.

6. Das Stirnchakra verantwortet Weisheit, Erkenntnis und Intuition. Ist es blockiert, kann dies zu Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen kommen. Es trägt die Farbe Indigo (Violett).

7. Das Kronenchakra (Scheitelchakra, an der hinteren Fontanelle) stellt die Verbindung vom Menschen zum Kosmos dar. Sind alle anderen Chakren durchlässig, so kann sich hier eine gesunde Spiritualität bilden. Seine Farbe wird als Weiß oder auch Gold beschrieben.

Außer den sieben Chakren im Körper sind extra-korporale Chakren beschrieben, die zum Beispiel im Reiki Anwendung finden. Jedem Chakra sind zudem Symbole und Element zugeordnet, sie zu studieren ist eine spannende Wissenschaft.

Die Nebenchakren

Neben den sieben Hauptchakren gibt es auch verschiedene Nebenchakren, die allerdings nicht einheitlich systematisiert sind. Nebenchakren sind kleine Energiezentren und können energetische Lebensfunktionen ein- oder ausschalten, beeinflussen dabei die Hauptchakren aber nicht. Als wichtige Nebenchakren werden zum Beispiel jene der Füße und Hände angesehen. Die Hände dienen als wichtige Verbindung zu anderen Menschen und haben eine starke Verbindung zum Herzchakra. Jede der sieben Hauptchakren hat auf den Handflächen einen entsprechenden Energiepunkt. Jede kreative Tätigkeit stimuliert diese Energiepunkte und harmonisiert so die Chakrenenergien. Die Füße stehen in starkem Austausch mit dem Wurzelchakra, verbinden den Menschen mit der Erde und sorgen für einen festen Stand im Leben. Auch auf den Fußsohlen findet man Entsprechungen der sieben Hauptchakren, die durch Reflexzonen-Massage stimuliert und ins Gleichgewicht gebracht werden können.

Die Zuordnung der Chakren zu den Organen: Widersprüchlich und herausfordernd

Wenn man verschiedene Bücher über Chakren liest, stellt man fest, dass es auch in den Zuordnungen zu Organen Abweichungen gibt. Das liegt an den vielfältig überlieferten Traditionen. Allgemein steht das 1. Chakra für das Urvertrauen, die Verbindung zur Erde, für den Knochen- und Blutaufbau. Das Organ Blase, sowie die Nieren werden dem 1., sowie dem 2. Chakra zugeordnet. So steht das 2. Chakra für den Wasserhaushalt und das Festhalten, bzw. das Loslassen. Die Niere steht für die Sexual- und Lebensenergie (1. Chakra), sowie für den Wasserhaushalt (funktionell: 2. Chakra). Das Organ selbst befindet sich in der Höhe des 3. Chakras. Aber lassen Sie sich von dieser Komplexität nicht verwirren, die Kraftfelder der Chakren greifen übereinander. Wichtig ist die Beschäftigung mit ihnen und mit dem Thema Gesundheit. Suchen Sie sich den ganzheitlichen Therapeuten, dem Sie vertrauen, und praktizieren Sie die sanfte Methode, die ihnen liegt, um Ihre Chakren zu öffnen. Ein beliebter Weg sind Mudras (Fingerübungen), das Singen von Mantren (Lautentspannung) und Chi Gong (sanfte Bewegung). Sie sollen helfen, chronische Schmerzen zu lindern, Krankheitsverläufe zum Beispiel bei Krebs zu begünstigen, und uns innerlich aufzurichten.

Wer arbeitet mit Chakren?

Erstaunlich viele Therapeuten benutzen mittlerweile das Chakrenwissen. Deutsche Schulmediziner arbeiten mit dem Schneider-Programm aus Amerika. Hier geht es um das Lösen von seelischen Blockaden mit Hilfe von Nosoden (homöopatischen Gaben pathologischer Sekrete). Ausgetestet werden diese über die Chakren mit Hilfe eines Computerprogrammes. Reiki-Therapeuten bringen sich mit einem rituellen Einweihungsweg in den Energiefluss, um anderen zu helfen. Die Ayurveden arbeiten mit Edelstein-Farbstrahlen. Channelling von Chakrenenergie ist beliebt. Die Aufzählung ist endlos. Doch dies sind Angebote für Insider. Jeder muss selbst beurteilen, wie weit er sich auf esoterische Methoden einlässt und wie viel er dafür zahlt.

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Foto: filmfoto/Shutterstock.com

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