13 Dinge, die mental starke Menschen nicht tun
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13 Dinge, die mental starke Menschen nicht tun

Wer seine Ziele erreichen möchte und dabei sein Leben genießen will braucht vor allem Eines: mentale Stärke. Wie wir uns die (wieder) aneignen können beschreibt die amerikanische Autorin und Psychotherapeutin Amy Morin in Ihrem Bestseller: „13 Dinge, die mental starke Menschen NICHT tun: An alle, die sich heute besser fühlen möchten als gestern“.

Besonders für Menschen, die sich verändern wollen und den Absprung in ein neues Leben anstreben sind die Erkenntnisse aus Morins Buch interessant. Ihre 13 Thesen:

Ein mental starker Mensch...

... verschwendet keine Zeit mit Selbstmitleid. Sich selbst zu bemitleiden ist selbstzerstörerisch, schreibt Morin. Wer schon einmal darin steckte, weiß tatsächlich: Es hilft nicht. Um aus einer beklagenswerten Situation herauszukommen braucht es konstruktives Handeln statt destruktives Stillstehen. Selbstmitleid füttert letztlich nur negative Gedanken und Handlungen und nimmt so Einfluss auf alle Lebensbereiche.

... hat keine Angst vor Veränderung. Nur wer sich verändert kann wachsen. Wer sich dem Leben in einer Art Panikstarre verwehrt wird schnell von anderen Menschen überholt. Und: „Je länger man wartet, umso härter wird es.“ so Morin.

 ... gibt seine Macht nicht ab. Hier geht es um eigene Entscheidungen, das richtige Selbstwertgefühl und die selbst gesteckten Ziele. Mental starke Menschen stehen für sich und ihre Haltung ein und lassen sich nicht von anderen Menschen den Weg diktieren. Ja, das klingt egoistisch und hart. Aber eigentlich geht es nur darum, dass man die Kontrolle über sein Leben behält statt nur Kompromisse zu machen.

... konzentriert sich nicht auf Dinge die er nicht kontrollieren kann. Denn Kontrolle kann andererseits auch ein Zeichen von großer Angst sein – wenn sie sich darin äußert alles und jeden im Griff haben zu wollen. Stärke zeigen heißt nicht Macht auf andere auszuüben, sondern sie in sich selbst zu spüren.

... will es nicht allen recht machen. Das Gegenteil von mentaler Stärke ist die Sorge, was andere wohl von uns denken. Laut Morin ist das Anbiedern, um gemocht und anerkannt zu werden, Zeitverschwendung. Klingt logisch, wer sich ständig unterordnet wird manipulierbar und kann es trotzdem nicht jedem Recht machen.

... hat keine Angst vor einem kalkulierbaren Risiko. Bevor man sich berechtigterweise um etwas Sorgen macht sollte man sich informieren. Wissen ist Macht – auch über die Entscheidung etwas zu machen oder es besser sein zu lassen. Mental starke Menschen geraten also nicht in Panik wenn etwas Gefährliches vor ihnen liegt, sie wägen einfach genau ab wie riskant es tatsächlich ist.

... hängt nicht in der Vergangenheit fest. Denn es hält sie davon ab die Gegenwart zu genießen und sich auf die Zukunft zu freuen.

... wiederholt Fehler nicht ständig. Sondern lernen aus ihnen. Das bedeutet den eigenen Fehler zu erkennen, sich klar zu machen, was falsch gelaufen ist und wie es das nächste Mal besser wird.

... hegt gegen erfolgreiche Menschen keinen Groll. Sich auf den Erfolg anderer zu konzentrieren und Neid oder Mißgunst zu empfinden lenkt nur vom eigenen Weg ab und ist Verschwendung mentaler Energie.

...  gibt nicht nach dem ersten Fehlversuch auf. Scheitern ist nicht schön, bedeutet aber nicht, dass man nicht gut genug ist. Hätte Joanne K. Rowling nach der ersten Absage eines englischen Buchverlages aufgegeben wäre die Welt heute um 7 Harry Potter-Bücher ärmer. Tatsächlich wird das Aufstehen  nach dem Scheitern einen Menschen mental stärker machen, so Morin.

... fürchtet sich nicht vor dem Alleinsein. Sondern nutzen die Vorteile der Zeit ohne Ablenkung. Morin sieht die Chancen auf inneres und äußeres Wachstum durch das Alleinsein unter anderem in der Steigerung von Kreativität, Produktivität und Empathie.

... glaubt nicht, dass die Welt ihm etwas schuldet. Mental starke Menschen fühlen sich nicht als Opfer und warten auf die ausgleichende Gerechtigkeit der Welt. Andere haben mehr, sind glücklicher oder erfolgreicher? Gut möglich, aber „das Leben ist nicht gerecht“ so Morin und ein Vergleich wird nur zu Enttäuschung führen.

... erwartet keine Ergebnisse über Nacht. Realistische Erwartungen und Geduld sind ein Zeichen mentaler Stärke. Mental schwächere Menschen hingegen sind oft ungeduldig, so Morin, überschätzen ihre Fähigkeiten und unterschätzen die Zeit, die es braucht, um ans Ziel zu kommen.

Foto: Nina_Buday/Shutterstock.com

©LaMagonda, 2016

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